
Dass Realmacsoftare sehr gute Software entwickelt dürfte kein Geheimnis sein. Haben sie doch bereits vor Jahren mit Rapidweaver ein sehr gutes Programm für die einfache und funktionale Erstellung von Webseiten auf den Markt gebracht und damit auch mir den Einstieg deutlich vereinfacht, bzw. gar erst ermöglicht. Meiner Meinung nach ist Rapidweaver immer noch sehr gut für den Einstieg und eine Art “iWeb in sehr gut”.
Nun haben es in den letzten Tagen zwei weitere Programme auf die heimische Festplatte geschafft, Socialite um immer auf dem Laufenden zu bleiben und LittleSnapper um Screenshots einfacher erstellen, einfacher veröffentlichen und auch einfacher verwalten zu können. Stichworte hier sind z.B. die Möglichkeit Tags zu verbeben und die zentrale Ablage in einer Art “Datenbank”.
Natürlich stellt sich nun direkt die Frage, warum man Software kaufen soll, obwohl Alternativen zum Teil kostenfrei verfügbar oder gar bereits in OSX enthalten sind. Kommen wir kurz zum Thema Socialite. Es gibt sicherlich einige sehr gute Alternativen, twitt für Twitter (via Nasendackel) zum Beispiel und Vienna für RSS-Feeds. Aber es gibt noch weitere Dienste mit weiteren einzelnen Applikationen, mal in gut, mal in weniger gut. Für mich, als pragmatischen Anwender mit dem Anspruch, möglichst wenige Applikationen installieren zu müssen, stellt eine Oberfläche für verschiedene Dienste einen enormer Vorteil dar. Deshalb war und ist Socialite aktuell für mich das passende Tool.
Auf den ersten Blick wirkt LittleSnapper wie ein Tool, das “nur” Screenshots erstellt und speichert. Realistisch gesehen bietet aber deutlich mehr. Zum Anfang: natürlich sind mir die Shortcuts von OSX bekannt. Cmd + Shift + 4 / 3 gehörten zu meinen absoluten Favoriten und wurden rege genutzt. Dennoch hat mir grundsätzlich ein ausführlicher Workflow für die weitere Verwendung gefehlt. Bis dato habe ich beispielsweise einen Screenshot erstellt, diesen passend bearbeitet, für den Blog zurechtgeschnitten, manuell auf den Webserver geladen und im Anschluss einen passenden Text zum Screenshot verfasst. Zumeist habe ich dann den Screenshot wieder gelöscht!
LittleSnapper bietet mir jetzt einfach mehr. Wie auch mit OSX-Bordmitteln wird der Screenshot mittels Shortcut erstellt und automatisiert in einer “Datenbank” abgelegt, Danach werden kurz Tags vergeben, in den erstellten intelligenten Ordner verschoben und dann per Mausklick auf den Webserver geladen. Der passende Blogeintrag wird dann im Webinterface von WordPress erstellt und fertig. Das ist für mich ein prima Workflow. Weitere Features, wie z.B. die Möglichkeit Screenshots von Webseiten zu erstellen, runden das Programm nach oben ab.
Zum Abschluss bleibt nur zu sagen, dass alle drei Softwarepakete sicherlich nicht günstig sind und ausgiebig getestet werden sollen. Für mich sind zwei davon aber auf jeden Fall jeden Cent wert und mittlerweile im täglichen Einsatz.
Feedback wie immer gerne willkommen. Tippfehler und Probleme mit den Kommata sind der Uhrzeit zu verdanken. Bleibt gewogen.
PS: Aktualisierung um 22:59 Uhr.










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